Fakarava


Tauchen mit Grauhaien, Delfinen und Mantas

Fakarava ist nach Rangiroa das zweitgrößte Atoll Polynesiens und steht als geschützte Biosphäre unter dem Schutz der UNESCO. Wer wunderschöne weiße Sandstrände, absolute Ruhe und einzigartige Tauchplätze sucht, ist in Fakarava richtig. Im Hauptort des Atolls, Rotoava, gibt es ein Hotel und eine Handvoll Familienpensionen.

Die Haupteinnahmequelle der rund 700 Einwohner Fakaravas ist die Perlenzucht. Im Süden des Atolls, direkt am Südpass in Tetamanu, gibt es lediglich eine kleine Pension - Beschaulichkeit und Natur pur. Bevor dort vor einigen Jahrzehnten ein Wirbelsturm die Einwohner vertrieb, war das kleine Dorf Tetamanu am Südpass Fakaravas bewohnt. Man kann dort die älteste katholische Kirche Polynesiens aus dem Jahr 1874 besuchen, die ausschließlich aus Korallen gebaut worden ist und von den wenigen verbliebenen Menschen, regelmäßig mit Blumen geschmückt wird. Von Tetamanu aus lohnt sich ein Ausflug zu den „Sables Roses“, das sind ein paar kleinere Motus (Bezeichnung für die Riffinseln, die insgesamt das Atoll ausmachen) am Rand des Atolls mit flach abfallenden puderweißen Sandstränden und ins Wasser ragenden Kokosnusspalmen, wie man sie nur aus der TV-Werbung kennt - Südseefeeling ist garantiert.

Tauchen in Fakarava

Das Atoll Fakarava besitzt zwei Kanäle, die den Wasseraustausch zwischen Meer und Lagune regeln. Den recht schmalen Südpass bei Tetamanu und den mit ca. 800 Meter breiten und starken Strömungen unterliegenden Nordpass Garuae. Dieser Pass ist der größte Polynesiens.

Wunderschöne Hartkorallenlandschaften, unzählige Graue Riffhaie, Barrakudaschwärme, Napoleons und generell viel Fisch erwarten den Taucher im Kanal des Nordpasses. An den ruhigeren Außenseiten des Atolls begegnet man überwiegend Mantas, Delfinen, Grauen Riffhaien und Babyhaien. Und nicht vorhersehbar, natürlich auch allem anderen Großen, was im Meer schwimmt.

Ein wahres Weltklasse Tauchgebiet erwartet den Taucher am Südpass Fakaravas, der auch für Anfänger gut geeignet ist. Der Kanal ist zwischen 15 und 35 Metern tief, bevor er an seiner Außenkante steil abfällt. Er ist geprägt von markanten Canyons und Korallenformationen, die zum Teil fast bis an die Wasseroberfläche reichen. Das kristallklare Wasser und der enorme Fischreichtum suchen selbst in Polynesien seines Gleichen.

Wolken von Schwarmfisch, soweit das Auge reicht. Napoleons in allen Größen, Hunderte von Grauen Riffhaien im Kanal, Schwarzspitzenriffhaie und mit etwas Glück auch Silberspitz- und Zitronenhaie. Der Südpass kann sowohl bei ein- als auch bei auslaufendem Wasser betaucht werden.

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