Tauchen in Bali


Tauchreise zur Insel der Götter!


Bali
, die westlichste der „Kleinen Sunda-Inseln“, liegt im Indischen Ozean und ist mit rund 4 Millionen Besuchern jährlich die am häufigsten besuchte Touristeninsel Indonesiens. Die Insel misst von Süd nach Nord etwa 100 km und von Ost nach West ca. 150 km. Im Inselinnern dominieren hohe Berge mit tropischem Nebel- und Bergwald, die überwiegend vulkanischen Ursprungs sind. Höchster Berg der Insel ist der Vulkan „Gunung Agung“ mit einer Höhe von 3.140 Metern, der bei den Einheimischen auch „Sitz der Götter“ genannt wird.

Allgegenwärtig auf Bali sind die „heiligen“ Affen, besonders die Makaken und die Grauaffen, die frech an den Straßenrändern sitzen oder Hotelanlagen unsicher machen. Auch Warane, verschiedene Echsenarten, Schlangen und Geckos trifft man überall auf der Insel an. Größtenteils ist die Inselfläche inzwischen kultiviert, im geschützten Bali-Barat-Nationalpark sind jedoch noch Teile der ursprünglichen Vegetation der Insel erhalten.

Die mit 4,3 Millionen Einwohnern recht dicht besiedelte Insel (speziell der Süden und Osten) ist quirlig bunt und modern, hält aber gleichzeitig an Traditionen, ihrem Glauben und der eigenen Kultur fest. Über 90 % der Balinesen bekennen sich zur Hindu-Dharma-Religion Bali, der balinesischen Glaubensform des Hinduismus und somit ist Bali die einzige hinduistische Insel Indonesiens. Der Glaube ist wichtiger Bestandteil des Lebens der Balinesen. Religiöse Feste und Bräuche begleiten die Menschen von der Geburt bis zum Tod. Tempelzeremonien sind dabei wichtiger Bestandteil und unzählige Tempel, jeder mit seiner eigenen Bedeutung, in jedem Dorf zu finden.

Neben dem Tourismus ist nach wie vor die Landwirtschaft eine wichtige Einnahmequelle der Insel. Die Anbaugebiete befinden sich hauptsächlich im flachen und sehr fruchtbaren Süden der Insel. Reis und vor allem Erdnüsse, Chilis, Zwiebeln und Sojabohnen werden für den Eigenbedarf angepflanzt. Kokosnüsse, Schweinefleisch und Arabica-Kaffee sind die häufigsten Exportprodukte. Ein weiterer wichtiger Wirtschaftszweig ist das Kunsthandwerk. So kann man an endlos langen Shoppingmeilen in und um Ubud, dem Künstlerdorf Balis, Holzschnitzereien, Skulpturen, selbstgemalte Gemälde und allerlei Trödel erstehen. Hauptstadt der „Insel der tausend Tempel“, wie Bali auch genannt wird, ist Denpasar im südlichen Teil der Insel, wo sich auch der internationale Flughafen befindet.

Um Bali ausführlich zu erkunden, mietet man sich am besten ein Auto mit ortskundigem Fahrer und erkundet so die Dinge, die einen am meisten interessieren. Selbst fahren wäre natürlich auch möglich, aber nicht zu empfehlen, denn die Straßen in Bali sind immer „busy“ und der Verkehr ist für deutsche Verhältnisse unberechenbar gefährlich und die Verkehrsteilnehmer fahren chaotisch kreuz und quer.

Das Klima auf Bali ist tropisch warm mit Temperaturen um 30 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit. Beste Reisezeit ist von April bis Oktober. In der Regenzeit von November bis März kommt es oft zu heftigen und teilweise länger andauernden Regenfällen. Wobei der Regen aufgrund der hohen Berge in der Inselmitte sehr unterschiedlich verteilt wird. Im Süden der Insel fällt im Durchschnitt fast doppelt so viel Niederschlag wie an der Nordküste Balis.

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