Raja Ampat - Tauchen im Paradies


West-Papua, Indonesien


Tropische grüne Inseln, kristallblaues Wasser, weiße Strände und Dörfer fernab von jeglicher Zivilisation und gleichzeitig eines der artenreichsten und intaktesten Unterwasserlandschaften dieses Planeten – das ist Raja Ampat! Bis vor wenigen Jahren war Raja Ampat touristisch noch weitgehend unerschlossen, aber heute kreuzen mehr und mehr Tauchsafarischiffe diese Gewässer und einige neue Tauchresorts in meist traumhafter Lage und völlig abgeschieden wurden gebaut.

In aller Regel werden die Einheimischen der nahegelegenen Dörfern beim Bau und Betrieb eines Tauchresorts in vielerlei Hinsicht beteiligt, sodass seitens der Bevölkerung eine hohe Akzeptanz dabei herrscht und man als Besucher die einmalige Möglichkeit hat, etwas vom ursprünglichen Leben, der Denkweise und den Traditionen dieser Menschen zu erfahren.

Raja Ampat heißt im deutschen übersetzt, das „Reich der 4 Könige“. Damit gemeint sind die vier Hauptinseln des Archipels: Misool, Salawati, Batanta und Waigeo. Mit seinen über 1.500 Inseln liegt die Region westlich von Neuguinea im Indopazifik und gehört zu West Papua/Indonesien. Eine einzigartige, wilde und zum Teil noch unerforschte Natur mit u.a. tropischen Regenwald- und Mangrovengebieten, Wasserfällen, Paradiesvögeln, Papageien, diversen Beuteltieren, riesigen Schmetterlingen und einer überwiegend endemischen Pflanzenwelt zeichnet dieses einzigartige Fleckchen Erde aus.

Misool Aerial
waterfall batanta
local kanu2


Die Riffe um Raja Ampat gehören zu den artenreichsten und intaktesten der Welt. Dieses über 180.000 km² große Gebiet beherbergt unzählige kunterbunte Korallenriffe mit wunderschönen bewachsenen Wänden, Höhlen und Riffüberhänge, Unterseeberge, umströmte Felsrücken und farbenfrohe Korallengärten.

An „big stuff“ hat man gute Chancen auf große Schulen an jagenden Thunas, Mantas (Manta Point!), Mobulas, Gitarrenhaie, Ammenhaie, Napoleons, Schildkröten und Delfine. Gelegentlich werden auch Wale gesehen. Für das geübte Auge ist von Oktopussen bis hin zu den scheuen Mandarinfischen, Geisterfetzenfische und Pygmäenseepferdchen alles vertreten. Daneben gibt es einige (nicht geplünderte) Wracks aus dem 2. Weltkrieg zu bewundern, die wunderschön bewachsen und zum Teil leicht zu betauchen sind.

In Raja Ampat ist das Klima sehr konstant. In den Sommermonaten kann es vor allem auf den großen Hauptinseln etwas regnerischer sein. Starke Unterschiede wie in den restlichen Regionen Indonesiens gibt es jedoch kaum. Die Wassertemperaturen sind mit 27° bis 29°C das ganze Jahr über sehr angenehm. Die Sichtweiten sind gut, sie betragen meistens zwischen 15 und 30 Metern. Die beste Sicht im Wasser ist von November bis März. Von September bis April hat man dafür bessere Chancen auf Mantas.

manta raja2
pygmee
wobbegong