Cebu / Moalboal


Das Tor nach Pescador Island

Möchte man das unter Tauchern sehr beliebte Riff rund um Pescador Island bestaunen, kommt man an Moalboal nicht vorbei. Nur ca. 3 Stunden Autofahrt bzw. 90 km vom internationalen Flughafen in Cebu City entfernt, liegt das ehemalige Fischerdorf Moalboal an der Westküste der Insel Cebu. Der Ort ist ein Touristenort und die allermeisten Unterkünfte sowie Restaurants befinden sich überwiegend am Panagsama Beach. Leider ist vom Strand nach einem verheerenden Taifun 1984 bis auf ein bisschen felsigen Untergrund nicht viel übriggeblieben. Für einen Strand wie aus dem Bilderbuch fahren Sonnenhungrige 5 km weiter nördlich zum Basdaku Beach, der in der Region auch besser bekannt ist unter dem Namen „White Beach“.

Um die Gegend zu erkunden mietet man sich am besten eines der Motorräder, die überall günstig angeboten werden. Wer allerdings dem Verkehr nicht traut, lässt sich mit einem der kunterbunten Jeepneys befördern. Das sind umgebaute Kleinbusse mit bis zu 14 Sitzplätzen, welche die US-Amerikaner nach ihrem Abzug von den Philippinen nach dem Weltkrieg zurückgelassen haben. Die besten Ausflüge führen zu den beeindruckenden „Kawasan“ Wasserfällen sowie zu den schönsten und ältesten Kirchen des Landes in Carcar. Ein bisschen mehr Action erlebt man bei einer Canyoning Tour vom Gipfel der Berge den atemberaubenden „Matutinao Canyon“ durch Schluchten, Überhänge und unberührte tropische Wälder zum Teil sogar mit Affen.

Das Klima in Moalboal ist mit einer jährlichen Durchschnittstemperatur von 27 °C das ganze Jahr über recht gut. Die Regenzeit ist von September bis Dezember und die heißeste Zeit von April bis Mai. Die Zeit zwischen Januar bis März ist kaum vorhersehbar.

Taucht man zum Beispiel durch die Kathedrale, einem vertikalen Tunnel, auf bis zu 35 Meter ab, kommt es häufig zu Begegnungen mit Weißspitzenriffhaien. Aber auch für weniger geübte Taucher und Schnorchler bietet Pescador im flachen, glasklaren Wasser farbenfrohe Korallengärten, kleine Höhlen und eine einzigartige Vielfalt an Makrolebewesen.

as entlang der Küste Moalboals liegende Saumriff fällt schnell auf über 50 Meter Tiefe ab und bietet somit ebenfalls ausgezeichnete Bedingungen für unvergessliche Taucherlebnisse. Ein besonderes Erlebnis sind Nachttauchgänge, bei denen man Mandarinfische, Krabben, Garnelen, bunte Nacktschnecken, Anglerfische, Sepien und ungewöhnlich häufig spanische Tänzerinnen zu Gesicht bekommt. Diese werden sowohl am Hausriff, als auch an Pescador Island durchgeführt. 

Im Mai/Juni ist Walhaisaison, zu dieser Zeit werden die sanften Riesen vor Moalboal regelmäßig gesichtet. Im September hat man Chancen auf Mantas. Auch Delfine werden das ganze Jahr über gesichtet. Die Tauchplätze sind bis zu 65 Meter tief, die Sichtweiten betragen je nach Witterungsverhältnissen zwischen 15 und 40 Metern. Die Wassertemperaturen bewegen sich zwischen 26 und 29 Grad.


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