Palawan / Coron


Das Paradies im Norden von Palawan

Die Gegend um Coron im Norden von Palawan bietet einiges für Naturliebhaber und ist ein Archipel wie aus dem Bilderbuch. Viele kleine grünbewachsene Inseln mit Traumstränden und azurblauem Wasser laden zum Tauchen, Schnorcheln oder zum Verweilen in einer Hängematte ein. Die aus dem Wasser ragenden Kalksteinformationen erinnern stark an vergessene Welten, wie sie in den Jurassic Park Filmen dargestellt werden. Im gesamten Gebiet leben über 50.000 Einwohner. Die Einheimischen sind sehr gastfreundlich und sehr gutes Englisch ist weit verbreitet. Die wichtigsten wirtschaftlichen Bereiche sind der Tourismus und die Fischerei.

Ob Segelturns mit einem Hobie von Insel zu Insel, Ausfahrten mit dem Kayak zu einsame Buchten oder ein paar Runden mit dem Jetski für die Motorsportfreunde unter den Tauchern. Teilweise kommen sogar Freeclimber auf ihre Kosten, denn ein paar Insel haben ein paar anspruchsvolle Kalkstein-Wände. Wer es entspannter angehen lassen möchte, genießt die heißen Quellen oder lässt sich bei den traditionellen Massagen verwöhnen.
Das Klima im Norden von Palawan rund um Coron ist tropisch geprägt. Die beste Reisezeit ist von Mitte Oktober bis Mitte Mai. Von Juni bis September fällt der meiste Regen. Unter Wasser ist von Dezember bis Februar die Konzentration von Plankton am höchsten, was viele Mantas anzieht - leider bedeutet das dann auch eine schlechtere Sichtweiten.


Die Highlights rund um Coron sind die Tauchplätze an den Wracks aus dem 2. Weltkrieg sowie die „feeding Gounds“ der vom Aussterben bedrohten Seekühe (Dugongs). Dank der örtlichen Initiativen in den Umweltschutz gibt es mittlerweile wieder eine Population von 30 Tieren in der Region, mit denen während Tagesausflügen geschnorchelt und mit Glück getaucht werden kann. Zu den teilwiese noch gut erhaltenen Wracks aus der Kriegszeitgeschichte zählen versunkene japanische Kanonenboote, Fracht- und Versorgungsschiffe, ein Wasserflugzeug-Tender und viele mehr. Beispielsweise können in dem 156 m langen Kyokuzan Maru Schiffswrack im Laderaum PKWs entdeckt werden oder ein versunkenes Flugzeug auf rund 40 Metern Tiefe. Es kann mit Sichtweiten von ca. 15 Metern gerechnet werden.

Etwas entfernter und während eines Tagesausfluges zu erreichen, liegt des weltweit bekannte Apo Reef. Dramatische, reich bewachsene Steilwände mit einer Tiefe von bis zu 400 Metern, die von über 350 Fischarten bewohnt sind, warten auf die Taucher. Starke Strömungen verbessern die Chance, Haie (Hammerhaie, Schwarzspitzen- und Weißspitzen Riffhaie, Graue Riffhaie und Fuchshaie), große Barrakudas, Thunas und Mantas anzutreffen. Ab und zu werden auch Walhaie gesichtet.
Auf Nachfrage organisieren die Tauchschulen vor Ort Touren zu einem Vulkankrater (Barrakuda Lake), in dem auch getaucht werden kann. Das Witzige daran ist, dass das Wasser beim Abstieg nicht kälter, sondern wärmer wird. Es kann bis auf 38 ° Celsius ansteigen.

coral56
plattformen
whitetipshark